Bitcoin & Co. im Laden ums Eck
Im Laden um die Ecke Kryptowährungen kaufen – das ist seit heute möglich. Die Gutscheinkarte der Firma Värdex ist in mehr als 4000 Schweizer Verkaufsstellen erhältlich. Damit sollen auch Menschen ausserhalb der Krypto-Szene Zugang zu Bitcoin und Co. bekommen.
Zu komplex, zu unsicher, zu wenig vertrauenswürdig – so lauten häufig die Argumente gegen den Kauf von Kryptowährungen. Das will Värdex mit der Cryptonow-Karte ändern: Der Schweizer Anbieter hat eine Gutscheinkarte auf den Markt gebracht, die den Kauf von Bitcoin, Ethereum und Co. direkt im Laden ermöglichen soll. Krypto- oder Blockchain-Kenntnisse sind dazu keine notwendig. Seit dem 9. März ist die Cryptonow-Karte in mehr als 4000 Schweizer Filialen erhältlich, unter anderem bei der Kaufhauskette Manor und im Einzelhandel.
Wann die Karte eingelöst wird, und damit auch welcher Wechselkurs verwendet wird, entscheidet die Käuferin oder der Käufer selbst. Damit hätte der Verbraucher viel Flexibilität sowie Kontrolle über die Transaktion, teilt Värdex mit. Die Umwandlung laufe nach "höchsten Sicherheitsstandards" ab, verspricht der Anbieter aus dem Zuger Crypto Valley.
"Krypto ist eine der spannendsten Innovationen unserer Zeit. Trotzdem erreicht Krypto auch heute noch nur einen Nischenmarkt und die Krypto-Community", begründet Simon Grylka, Produktmanager von Värdex Suisse, die Einführung der Gutscheinkarte. "Wir wollen, dass jeder Zugang zu digitalen Währungen hat, unabhängig vom eigenen Blockchain-Wissen und von der eigenen Erfahrung."
Vorerst ist die Cryptonow-Karte nur in der Schweiz erhältlich, eine europaweite Expansion ist jedoch laut Värdex bereits in Planung.
Vor allem seit dem Absturz des Bitcoin vor einem Jahr hat der Handel mit Kryptowährungen starken Aufschwung erhalten. Die Zürcher Propulsion Academy bietet unterdessen Blockchain-Kurse an, wie Sie hier lesen können.
Wie sich Vorschussbetrüger Vertrauen erschleichen
SDEA prüft neu auch, wie viel Wasser Rechenzentren verbrauchen
Büsi in der Ecke, Büsi im Scheinwerferlicht
KI-Entlassungen steigern nicht die Rendite
Auditfähig. Und trotzdem schnell.
Wie Schweizer Rechenzentren auch im KI-Zeitalter nachhaltig arbeiten
Die Post speichert digitale Briefe auf Google-Servern
Axacom übergibt Führung nach 20 Jahren in neue Hände
Google bringt KI-Laptop auf den Markt