Umsatzplus für Abacus
Der Softwareanbieter Abacus hat seinen Umsatz 2020 um 13,9 Prozent gesteigert. Auch bei der Kundschaft legt das Unternehmen zu.
Softwareanbieter Abacus hat seinen Umsatz 2020 gesteigert. In einer Mitteilung spricht die Ostschweizer Firma von einem Plus von 13,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr im konsolidierten Gesamtumsatz. Es sei das fünfte Mal in Folge, dass Abacus ein zweistelliges Wachstum verzeichne.
460 Unternehmen nutzen das traditionelle Lizenzmodell von Abacus, bei dem die Software gekauft wird. Vergangenes Jahr verkaufte das Unternehmen 2400 Programmmodule, wie Abacus mitteilt. 2019 wären es noch 2200 Module und 450 Unternehmen gewesen. Abonnements für die Cloud-Nutzung hätten Ende des Jahres 13'800 Nutzerinnen und Nutzer gezählt, um 3100 mehr als zuvor. 180‘000 Anwenderinnen und Anwender nutzten laut Aussage des Unternehmens die Self-Service-Funktionen von Abacus, ein Plus von 50 Prozent.
"Wider Erwarten haben wir das Jahr trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds, das der grassierenden Pandemie geschuldet ist, äusserst erfolgreich abgeschlossen", zeigt sich Claudio Hintermann, CEO von Abacus, zufrieden. Abacus habe im Coronajahr trotz unterbrochener Arbeitszeiten keine Lohnkürzungen vorgenommen. Die Kurzarbeitsentschädigungen in Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Franken wolle das Unternehmen dem Staat freiwillig zurückerstatten, wie Hintermann ankündigt. Er hatte im Oktober sein Amt als Verwaltungsratspräsident abgegeben, wie Sie hier lesen können.

Claudio Hintermann, CEO von Abacus. (Source: Abacus)
Die Beschäftigtenzahl von Abacus sei zudem um 37 Personen auf 439 gestiegen. Inklusive der Tochterfirmen in Biel, Thalwil und Deutschland seien Ende 2020 in der gesamten Gruppe 556 Mitarbeitende tätig gewesen.
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