Disney+ setzt auf AWS
Disney+, einer der weltweit grössten Streaminganbieter, setzt auf die Dienste von Amazon Web Services. Dabei verarbeitet der Cloudanbieter täglich Milliarden von Kundenaktionen.
Walt Disney setzt für sein Streamingangebot Disney+ auf Dienste von Amazon Web Services (AWS). Dies hat der Cloud-Computing-Anbieter nun erstmals in einer Mitteilung bestätigt, wie "Golem" berichtet. Neben Netflix, das ebenfalls Dienste von AWS nutzt, gehört Disney+ mit knapp 100 Millionen Abonnenten derzeit zu den grössten Streaminganbietern weltweit.
Gemeinsam mit Walt Disney habe AWS von 2017 bis 2019 das technische Fundament für den Service gelegt. Als Disney+ im Dezember 2019 an den Start ging, konnten gemäss Mitteilung innert 24 Stunden über 10 Millionen Neuregistrationen abgewickelt werden.
Disney+ greife auf über 50 Technologien des Cloudanbieters zurück, darunter Machine Learning, Datenbanken, Storage und Content Delivery. Der Streamingdienst nutze beispielsweise mit Amazon Kinesis einen Dienst, der das Sammeln, Verarbeiten und Analysieren von Streaming-Daten in Echtzeit vereinfacht. Mit Amazon DynamoDB verarbeite Disney+ täglich Milliarden von Kundenaktionen, Metadaten und Inhalte. Dies ermögliche es den Zuschauern, Inhalte zu ihren Watch Lists hinzuzufügen, ein Video zu starten und es auf einem anderen Gerät fortzusetzen oder Empfehlungen für das nächste Video zu erhalten.
Netflix steigt derzeit auf eine neue Plattform für Video-Encoding und -verteilung um. Weshalb die bisherige Plattform über die Jahre zum Klotz am Bein für Netflix wurde, erfahren Sie hier.
Innosuisse und Armasuisse starten Projektwettbewerb im Bereich Dual-Use-Technologie
KI im Arbeitsalltag: Profis zeigen den Weg zu echtem Mehrwert
Das Gebot der Stunde: digitale Souveränität
Die KI-Revolution kühlen | Wie innovative Lösungen die Herausforderungen der RZs von morgen lösen
Kriminelle kontern Sicherheitsmassnahmen mit zweistufigem Betrug
Schweiz profitiert im globalen Wettlauf um KI-Köpfe
Bob Lord: «Secure by Design» – wir müssen bei den Entwicklern ansetzen
Wie 400 Studierende an der ETH mit KI und Hardware lernen
Vom Interface zum Dialog – so definiert KI die User Experience neu