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EU lässt Schweizer VR-Simulator für Hubschrauberpiloten zu

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von Yannick Chavanne und Übersetzung von Niara Sakho, kfi

Das Helikopterpiloten-Trainingssystem der Züricher Firma VRM Switzerland ist der erste Virtual-Reality-Simulator, der von den europäischen Behörden zugelassen wurde. Die Zeit, die im Simulator verbracht wird, kann als Teil der Pflichtschulung angerechnet werden.

(Source: VRM-Schweiz)
(Source: VRM-Schweiz)

Zum ersten Mal wird ein Virtual-Reality-Flugsimulator von der Europäischen Union zertifiziert. Die Technologie kommt aus der Schweiz. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit EASA hat das Helikopterpiloten-Trainingssystem von VRM Schweiz zugelassen, wie das Züricher Unternehmen mitteilt. So können sich Piloten die Zeit, die sie im virtuellen Simulator verbracht haben, als Teil ihrer Pflichtschulung anrechnen lassen. Die Zertifizierung betrifft den Hubschraubersimulator Robinson R22. Die Zertifizierung für das Modell Airbus H125 wird in Kürze folgen, so das Technologieunternehmen.

Die EASA-Evaluierung bestätigte die Eignung des VR-Konzepts für Trainingszwecke, insbesondere in Fällen wie Autorotation, Schwebeflug und Hanglandung, wo eine genaue Höhenwahrnehmung und ein breites Sichtfeld erforderlich sind, erklärt VRM Schweiz.

Das Virtual-Reality-Gerät nutzt das VR-Headset des finnischen Herstellers Varjo. Die digitale Simulation bietet eine realistische visuelle Darstellung des Cockpits und integriert die Bewegungen des Piloten zum Beispiel mit Hilfe eines haptischen Wahrnehmungssystems. Mit einer dynamischen Bewegungsplattform lassen sich auch kleinste Lageveränderungen und Bodenberührungen präzise erspüren, so VRM Schweiz.

Während der Coronakrise haben viele Technologien einen Boom erlebt, darunter Virtual, Mixed und Augmented Reality. Obwohl VR, MR und AR noch nicht in der Masse angekommen sind, zeigen interessante Projekte deren Nutzen auf und wie die Zukunft aussehen könnte. Mehr dazu, lesen Sie hier.

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