So priorisieren Schweizer IT-Entscheider

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(Source: George Bailey / Fotolia.com)
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Der Netzwerkausrüster Cisco hat in einer Studie ermittelt, welche Prioritäten IT-Entscheider 2021 setzen. Das Unternehmen befragte dazu weltweit 23 000 CIOs, 503 davon in der Schweiz.

Nach einem schwierigen Pandemiejahr wollen IT-Chefs die Weichen für die Zukunft stellen, wie es in den Ergebnissen heisst. Allerdings seien 71 Prozent der befragten Schweizer CIOs unsicher, wie Arbeitsplätze und ihr Tagesgeschäft 2021 gestaltet sein werden. 74 Prozent sind sich sicher, dass Produktivität neu definiert werde. Fast 90 Prozent der Befragten wollen optimale Sicherheit über alle Netzwerke, Geräte, Clouds und Anwendungen bis ins Homeoffice erreichen. Nahtlose Nutzererlebnisse für digitale Kollaboration seien wichtig, ohne eine einheitliche Governance zu vernachlässigen. Gefragt nach der Priorisierung technischer Investitionen, nennen 56 Prozent der weltweit befragten CIOs Cloud-Applikationen. Ebenfalls 56 Prozent wollen in Netzwerk­sicherheit investieren. Cloud-Sicherheit kommt auf 51 Prozent, Multi-Cloud-Infrastrukturen auf 45 Prozent.

Multi-Cloud, aber nicht nur

Bei IT-Dienstleistern steht Netzwerksicherheit mit 55 Prozent zuoberst, gefolgt von Multi-Cloud-Infrastrukturen (53 Prozent) und Collaboration-Technologien (49 Prozent). Danach folgen Cloud-Applikationen (40 Prozent) und Secure-Access-Service-Edge-Lösungen (34 Prozent).

Die Resultate der Studie zeigen laut Christopher Tighe, Geschäftsführer von Cisco Schweiz, den Trend zu Multi-Cloud-Umgebungen und Software-as-a-Service. Für die Mehrheit der IT-Verantwortlichen soll jedoch Wahlfreiheit bestehen bleiben. Laut der Studie ist 86 Prozent der befragten Schweizer CIOs wichtig, verschiedene Umgebungen zur Wahl bereitzustellen. 82 Prozent möchten ein Betriebsmodell über alle Nutzungsformen realisieren, 84 Prozent ihre Kosten mithilfe der Cloud besser managen.

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