Ransomware-Angriff auf Casinotheater Winterthur
Das Winterthurer Casinotheater ist Opfer einer Ransomware-Attacke geworden. Betroffen sind die E-Mail-Kommunikation und ein Planungstool. Das Theater will sich allerdings nicht erpressen lassen.
Das Casinotheater Winterthur ist am Wochenende Cyberkriminellen zum Opfer gefallen. Es handelt sich um eine Ransomware-Attacke; sensible Kundendaten sind nach aktuellem Kenntnisstand nicht betroffen, wie das Casinotheater via Facebook mitteilt. Von der Attacke betroffen seien die Kommunikation per E-Mail sowie ein Planungstool, das für Bankette und die Tischreservation im Restaurant Fredi genutzt werde.
Auf dem Server habe man ein Erpresserschreiben gefunden, indem die Angreifer Geld für die Freigabe der Daten fordern. "Wir werden auf die Erpressung nicht einsteigen", heisst es im Facebook-Post weiter. Man gehe davon aus, dass spätestens ab Mitte Woche der Normalbetrieb wieder möglich sein werde.
Das Theater wie auch das Restaurant Fredi sind bis dato nach wie vor ausschliesslich telefonisch erreichbar, wie es auf der Website des Casinotheaters heisst. Theater-, Gastro- und Eventbetrieb seien durch den Ausfall jedoch nicht beeinträchtigt, schreibt das Theater auf Facebook.
Übrigens: Auch die Gemeinde Montreux kämpft zurzeit mit den Folgen eines Cyberangriffs. Aufgrund des Vorfalls fiel in der Stadt sogar das Internet aus. Lesen Sie hier mehr dazu.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den wöchentlichen Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal gibt es täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Innosuisse und Armasuisse starten Projektwettbewerb im Bereich Dual-Use-Technologie
KI im Arbeitsalltag: Profis zeigen den Weg zu echtem Mehrwert
Bob Lord: «Secure by Design» – wir müssen bei den Entwicklern ansetzen
Next-Level Networking: Wie Coop Pronto mit SD-WAN die digitale Zukunft gestaltet
Kriminelle kontern Sicherheitsmassnahmen mit zweistufigem Betrug
In diesem Bunker sind Ihre Daten bombensicher
Schweiz profitiert im globalen Wettlauf um KI-Köpfe
Wie 400 Studierende an der ETH mit KI und Hardware lernen
Das Gebot der Stunde: digitale Souveränität