SRG stellt audiovisuelle Archive online
Auf dem Portal memobase.ch stellt die SRG sämtliche audiovisuellen Archive online. Bis 2022 sollen bis zu vier Millionen Radio- und Fernsehsendungen von den Dreissigerjahren bis heute abrufbar sein.
Für Lehrpersonen, Forschende oder Hobby-Forscher gibt es in den nächsten Monaten noch mehr zu recherchieren. Die SRG veröffentlicht nämlich bis 2022 ihr komplettes audiovisuelles Archiv auf dem Portal memobase.ch des Vereins Memoriav. Bis zu vier Millionen Radio- und Fernsehsendungen von den Dreissigerjahren bis heute sollen dort zugänglich sein, wie die SRG mitteilt.
"Die SRG dokumentiert mit ihren Programmen seit bald hundert Jahren das öffentliche Leben in allen Sprachregionen der Schweiz", sagt Gilles Marchand, Generaldirektor SRG. "Dank dieser Zusammenarbeit wollen wir insbesondere erreichen, dass die vollständig digitalisierten audiovisuellen Archive der SRG intensiv in die Forschung und Lehre einbezogen werden. Denn wenn ein Land in der Lage ist, sein Gedächtnis zu bewahren und zu nutzen, kann es auch seine Zukunft gestalten."
Das Portal soll für alle Interessierte zugänglich sein. Beispielsweise stellt das SRG alle Archive in den vier Landessprachen zur Verfügung und für den Zugriff auf die Inhalte leitet das Portal die Nutzenden auf die Plattformen der SRG-Unternehmenseinheiten von fast 80 Institutionen weiter.
"Zum Verständnis der Schweizer Kultur und Öffentlichkeit sind die Radio- und Fernseharchive von unschätzbarem Wert", erläutert Markus Zürcher, Generalsekretär der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften. "Dabei geht es der Wissenschaft nicht nur darum, Archivperlen einsehen und zitieren zu können, sondern sie muss sich ein Bild über die ganzen Bestände machen können. Das wird dank diesem Projekt ermöglicht."
Swiss TXT forscht übrigens an einer Blockchain-basierten Plattform. Sie wollen sie die Plattform unter anderem für neue Geschäftsmodelle und Anwendungen testen. Hier können Sie mehr darüber lesen.
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