Amazon verteuert Prime Video
Ab dem 15. September müssen User für den Amazon-Streamingdienst Prime Video mehr bezahlen. Der Konzern macht die Inflation dafür verantwortlich.
Tech-Riese Amazon macht sein Prime-Abo teurer - und damit auch den Zugang zum Streamingdienst Prime Video, der im Abo enthalten ist. Die Preiserhöhung gilt ab dem 15. September 2022, wie "Golem" berichtet. Bisher zahlten User demnach 7,99 Euro pro Monat - ab Mitte September sind 8,99 Euro monatlich fällig. Wer noch vor der angekündigten Preiserhöhung ein Jahresabo löst, zahlt anstelle von rund 90 Euro jährlich den alten Preis von 69 Euro.
Die Preiserhöhung kommt gemäss "Golem" nicht unerwartet. Amazon begründet sie mit der Inflation. Ausser in Deutschland werden die Kosten für Prime auch in Grossbritannien, Frankreich, Italien und Spanien höher.
Obschon Prime Video mit Netflix und Disney+ konkurriert, gibt es in Amazons Streaming-Dienst im Gegensatz zu den Mitbewerbern auch Leih- und Kauftitel. Im Prime-Abo sind ausser dem Zugang zu Prime Video auch der Zugang zum eingeschränkten Musikstreaming-Dienst Prime Music, zum E-Book-Dienst Prime Reading und zum Foto-Cloudspeicher Prime Photo enthalten.
Gemäss einer Auswertung von Moneyland im Mai 2022 belegt Prime Video - gemessen an den Nutzerzahlen - den fünften Platz bezüglich Video-Streaming in der Schweiz. Erfahren Sie hier, auf welchen Plattformen die meisten Nutzerinnen und Nutzer Videos streamen.
Infomaniak bereitet Börsengang vor
Also steigert Konzerngewinn um 61 Prozent
So realistisch sind die Heldentaten in Hollywood-Filmen
Switch Cloud unter neuer Leitung
Update: Datenabfluss bei Genfer Stiftung für Erwachsenenbildung schwerer als gedacht
Update: Dream Security liebäugelt mit Schweizer Cybersecurity-Markt
Aricoma übernimmt Schweizer Unternehmen Dentsu Tracking
Microsoft lanciert KI-Modell zur Erkennung und Behebung von Schwachstellen
So variantenreich tricksen Betrüger mit Deepfakes