Das taugen ChatGPT & Co. in der Medizin
Dienste wie ChatGPT versprechen Erleichterungen in zahlreichen Lebensbereichen – auch im Gesundheitswesen. Aus Sicht der Patientinnen und Patienten zum Beispiel kann die neue Generation der generativen KI dazu beitragen, die Suche nach Informationen deutlich effizienter zu gestalten. Bei Alltagsauskünften könne ein Chatbot eine Entlastung der Verwaltung um bis zu 30 Prozent mit sich bringen, schreibt Tom Buser, CEO von Aiaibot, in seinem Fachbeitrag. Darüber hinaus könnten KI-Textgeneratoren auch in der Spital-IT als «virtuelle Supporter» zum Einsatz kommen und dort die Mitarbeitenden unterstützen.
Aus der Perspektive der Ärztinnen und Ärzte steht hingegen die Frage im Raum, ob ChatGPT & Co. die Patientenversorgung transformieren können. Auch hier ginge es darum, dass KI-Chatbots die Mitarbeitenden im Gesundheitswesen entlasten, beispielsweise beim Vereinbaren von Arztterminen, beim Aufnehmen von Patientendaten. Chatbots können jedoch auch anspruchsvollere Aufgaben übernehmen – beispielsweise das Kommunizieren von zuverlässigen medizinischen Informationen während der Coronapandemie, wie Harald Witte, Tobias Blatter und Alexander Leichtle vom Inselspital Bern in ihrem Fachbeitrag ausführen. Selbst eine Anwendung in der Diagnostik scheine inzwischen in Reichweite zu sein. Die drei Forschenden zeigen allerdings nicht nur mögliche medizinische Anwendungsbereiche auf, sondern auch die entsprechenden Risiken.
Auch Alex Geiger von der Klinikgruppe Hirslanden spricht über die potenziellen Gefahren des Einsatzes von generativer KI in der Medizin. Fragen zum Datenschutz, zu den Urheberrechten und zur Haftung seien essenziell und könnten künftig Probleme bereiten, sagt er im Interview. Dennoch steht auch für Geiger fest, dass Dienste wie ChatGPT im Gesundheitswesen ein grosses Potenzial bieten – auch in der Diagnostik. Allerdings verweist der Experte auf ein wichtiges Manko solcher Tools: Ihnen fehle die menschliche Komponente, namentlich Empathie und Intuition. So hilfreich die Technologie auch sein könne, sie werde den menschlichen Aspekt in der Medizin niemals wegrationalisieren.
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