Schon wieder Sicherheitslücke bei Asus
Drei Router von Asus weisen eine schwerwiegende Schwachstelle auf. Betroffene Geräte sollten schnellstmöglich upgedatet werden.
Das taiwanesische Computer Emergency Response Team (CERT) hat bei Routern von Asus kritische Sicherheitslücken aufgedeckt. Das ist nicht das erste Mal, wie die Sie hier nachlesen können. Diesmal betrifft es spezifische Modelle aus der RT-Reihe: RT-AX55, RT-AX56U_V2, und RT-AC86U, wie “Bleepingcomputer” berichtet. Die Schwachstelle ermöglicht demnach den unbefugten Fernzugriff auf die genannten Routermodelle. Dies könnte die Ausführung von bösartigem Code, Dienstunterbrechungen und die Durchführung beliebiger Operationen auf dem Gerät ermöglichen, wenn nicht umgehend die nötigen Sicherheitsupdates installiert würden. Das CERT in Taiwan stuft die Sicherheitslücke als extrem hoch ein.
Gemäss Bleepingcomputer sind die Firmware-Versionen 3.0.0.4.386_50460, 3.0.0.4.386_50460 bzw. 3.0.0.4_386_51529 der genannten Router betroffen. Um das Problem zu beheben, stellt Asus auf seiner Webseite die entsprechenden Updates bereit:
- RT-AX55: 3.0.0.4.386_51948 or later
- RT-AX56U_V2: 3.0.0.4.386_51948 or later
- RT-AC86U: 3.0.0.4.386_51915 or later
Übrigens: Nicht nur Asus hat mit Sicherheitslücken zu kämpfen, sondern auch die Schweizer Inkassofirma Intrum leistete sich kürzlich ein Datenschutz-Desaster.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Atrete ernennt neuen Head of Cybersecurity
Der Enkeltrick mal umgekehrt
Update: Sphere Entertainment baut zweite LED-Kugel auf Yas-Insel
Genfer Stiftung für Erwachsenenbildung verliert Personaldaten
Red Hat präsentiert Tools für die Arbeit mit KI-Agenten
Anthropic lanciert Claude-Lösung für Kleinunternehmen
Cisco entlässt rund 4000 Mitarbeitende
Salt bestätigt Netzwerkausfall durch Cyberangriff
Cyberangriffe in der Schweiz ziehen im April an