Cisco entlässt rund 4000 Mitarbeitende
Cisco hat den Abbau von rund 4000 Stellen angekündigt. Das Unternehmen nimmt mit dem Schritt eine Restrukturierung zugunsten von künstlicher Intelligenz vor. Ziel sind neue Investitionen in KI und verwandte Bereiche mit grossem Wachstumspotenzial.
Cisco hat den Abbau von knapp 4000 Stellen bis Ende dieses Jahres bekannt gegeben. Das sind rund 5 Prozent der gesamten Belegschaft des Unternehmens, wie "Reuters" berichtet. Der Hersteller von Netzwerkausrüstung führe damit eine Restrukturierung durch, die den Fokus auf KI-Investitionen verschiebe.
Laut "Reuters" hat Cisco im laufenden Geschäftsjahr bereits KI-Infrastrukturaufträge von Hyperscalern im Wert von 5,3 Milliarden US-Dollar erhalten. Das Unternehmen profitiere davon, dass Firmen ihre KI-Prozesse zunehmend auf grössere Netzwerke ausweiten. Der Aktienwert der Firma sei seit Anfang 2026 bereits um 32 Prozent gestiegen.

Chuck Robbins, CEO von Cisco. (Source: zVg)
"Im KI-Zeitalter werden diejenigen Unternehmen erfolgreich sein, die zielstrebig und entschlossen vorangehen", sagt Cisco-CEO Chuck Robbins in einem Post auf der Unternehmenswebseite. "Erfolgreiche Unternehmen müssen die Disziplin aufbringen, ihre Investitionen kontinuierlich in die Bereiche zu verlagern, in denen die Nachfrage und die langfristige Wertschöpfung am grössten sind."
Cisco warnt übrigens vor einer kritischen Schwachstelle in zwei Netzwerk-Management-Produkten, wie Sie hier lesen können.
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