Wie Tesla mit 3-D-Druck die Fahrzeugproduktion revolutionieren will
Tesla hat angeblich eine geheime Methode entwickelt, um mithilfe eines industriellen 3-D-Druckverfahrens ein Fahrgestell aus einem einzigen Stück herzustellen. Dadurch könnten die Kosten und die Produktionszeit drastisch gesenkt werden.
Tesla scheint grossen Wert darauf zu legen, sein Image als innovatives Unternehmen zu bewahren. Mit dem "Gigacasting" hat der Autohersteller einen Ansatz für den Bau von Fahrgestellen für Elektrofahrzeuge entwickelt, bei dem mithilfe von 3-D-Druckern Formen aus Industriesand hergestellt werden, wie "Reuters" berichtet. Damit wäre es möglich, fast das gesamte Fahrgestell unter Druck zu giessen und nur ein einziges Teil zu entnehmen, anstatt der etwa 400 Teile, die bei einem herkömmlichen Herstellungsverfahren benötigt werden.
"Ausgehend von einer digitalen Konstruktionsdatei bringen sogenannte ‘Binderjet’-Drucker ein flüssiges Bindemittel auf eine dünne Sandschicht auf und bauen nach und nach Schicht für Schicht eine Form auf, in der geschmolzene Legierungen unter Druck gegossen werden können", berichtet die Nachrichtenagentur. Reuters weist ausserdem darauf hin, dass Autohersteller bisher davon abgesehen haben, Strukturen mit einer Fläche von 1,5 Quadratmetern oder mehr zu giessen, da dies teuer und riskant sei.
In 10 Stunden hergestelltes Fahrzeug
Teslas "Gigacasting"-Ansatz steht im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, bei denen teure und unflexible Metallformen verwendet werden. Wenn Tesla ihn in grossem Massstab entwickelt, könnte es dem Ziel von Elon Musk, die Herstellungskosten um die Hälfte zu senken, näher kommen. Dieses innovative Verfahren erinnert an das Unibody-Design von Laptops bei Apple, das die Montage erheblich rationalisiert und die Kosten gesenkt hat, kommentiert das Medium Quartz. Demnach könnte Tesla es schaffen, ein Modell Y in 10 Stunden herzustellen, was fast dreimal weniger Zeit in Anspruch nimmt als bei den von der Konkurrenz hergestellten Elektrofahrzeugen.
Das Gigacasting-Verfahren soll bereits erfolgreich in Teslas Werk in Shanghai getestet worden sein, berichtet die Website "Pandaily" unter Berufung auf einen Artikel der Shanghai Securities News.
Eine Gruppe von Studenten der TU Berlin ist es in Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Sicherheitsforscher gelungen, das Infotainment-System von Tesla zu hacken und kostenpflichtige Features freizuschalten. Hier lesen Sie mehr dazu.
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