Post will Digitalberatung als Service public etablieren
Die Post will herausfinden, ob sie die persönliche Beratung in Digitalfragen als Teil eines neuen Service-public-Angebots etablieren kann. Einen entsprechenden Testbetrieb weitet die Post nun auf insgesamt neun Filialen aus.
Die Schweizerische Post hat ein persönliches Beratungsangebot zu Digitalfragen getestet und weitet diesen Testbetrieb nun aus. Die ersten Tests begann die Post in den Filialen Wetzikon, Gossau (ZH) und Locarno - seit Anfang Februar gibt es die kostenlose Digitalberatung am Postschalter probehalber auch in Bülach, Kloten, Le Lignon, Lugano, Schaffhausen und Vallorbe. Der Testbetrieb solle aufzeigen, ob ein solches Angebot Teil einer künftigen Grundversorgung sein könnte, teilt die Post mit.
Die Kundinnen und Kunden würden sich hauptsächlich zu den digitalen Angeboten der Post beraten lassen, heisst es in der Mitteilung. Doch auch zu Themen ausserhalb der Post werde nachgefragt, beispielsweise zu Phishing, zum Smartphone oder zum Computer. Hinzu kämen Anfragen zu behördlichen Themen, zum Beispiel zur Anmeldung beim regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) oder zur Eröffnung eines elektronischen Patientendossiers (EPD).
In den Filialen Wetzikon, Gossau (ZH) und Locarno habe die Post innerhalb von sechs Monaten gut 300 kostenlose Beratungen durchgeführt. In diesen sowie in den sechs weiteren Filialen will die Post den Testbetrieb noch bis Ende Juli 2024 fortführen. In allen weiteren Schweizer Postfilialen ist die Beratung zu digitalen Themen ausserhalb der Postangebote kostenpflichtig.
Ähnliche Tests führte die Post übrigens schon im vergangenen Jahr durch: Im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Kanton Jura bot die Post interessierten Bürgerinnen und Bürgern Unterstützung für die Nutzung der Onlinedienste der Kantonsverwaltung an. Lesen Sie hier mehr dazu.
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