Protonmail lanciert Dark Web Monitoring
Protonmail bietet ein Dark Web Monitoring gegen Zugangsdaten-Lecks für Kunden mit einem kostenpflichtigen Proton-Plan an. Wenn Zugangsdaten abgegriffen werden, informiert die neue Funktion Protonmail-Kunden, um Identitätsdiebstahl und finanziellen Schaden zu vermeiden.
Das Genfer Unternehmen Protonmail lanciert ein Dark Web Monitoring gegen Zugangsdaten-Lecks für Kunden mit einem kostenpflichtigen Proton-Plan. Wie das Unternehmen schreibt, informiert die neue Funktion Protonmail-User, wenn Zugangsdaten abgegriffen werden.
Das Dark Web Monitoring scannt kontinuierlich Dark-Web-Hubs, die mit illegalen Aktivitäten wie dem Hacken von Foren und Märkten in Verbindung stehen, wie es weiter heisst. Zudem durchsuche es Datenbanken nach E-Mails, die von Datenschutzverletzungen betroffen sind und eine der 19 E-Mail-Domänen von Proton verwenden, sowie alle anderen mit diesen E-Mail-Adressen verbundenen Informationen (wie Kreditkarteninformationen etc.).
Wenn das System eine Datenschutzverletzung feststellt, werden Kunden im Security Center von Protonmail über den Verstoss informiert, wie Protonmail erklärt. Zusätzlich schlage das System zu ergreifende Massnahmen vor, um den Schaden zu vermindern und das Risiko für einen erneuten Vorfall zu reduzieren. Die Benachrichtigungen werden nach Dringlichkeit priorisiert und entsprechend angezeigt. Verstösse in rot markierten Benachrichtigungen bergen grosse Risiken und erfordern eine sofortige Reaktion, wie das Ändern von Passwörtern.
Protonmail möchte das Dark Web Monitoring gegen Zugangsdaten-Lecks in Zukunft auch für mobile Android- und Apple-Geräte anbieten.
Übrigens: Im Sommer 2023 präsentierte Proton mit Proton Pass einen Passwort- und Identitätsmanager in einem. Mehr dazu lesen Sie hier.
Die Post speichert digitale Briefe auf Google-Servern
Google bringt KI-Laptop auf den Markt
Auditfähig. Und trotzdem schnell.
Foxconn bestätigt Cyberangriff
Wie sich Vorschussbetrüger Vertrauen erschleichen
Büsi in der Ecke, Büsi im Scheinwerferlicht
KI-Entlassungen steigern nicht die Rendite
SDEA prüft neu auch, wie viel Wasser Rechenzentren verbrauchen
Axacom übergibt Führung nach 20 Jahren in neue Hände