Händler verlagern Produktion zurück nach Europa
Im fernen Ausland lassen sich Waren oft günstiger produzieren als in Europa. Mehrere europäische Händler holen jedoch die Produktion vermehrt zurück, um Abhängigkeiten und Lieferkettenproblemen vorzubeugen.
Europäische Konzerne produzieren ihre Waren gerne im fernen Osten, da dort die Produktionskosten gering gehalten werden können. Jedoch sind die Unternehmen dadurch auch anfällig für Risiken. Zu diesen gehören unter anderem Lieferketten- und Abhängigkeitsprobleme sowie geopolitische Ereignisse wie Kriege.
Aufgrund dieser Risiken holen europäische Unternehmen die Produktion näher an ihren ursprünglichen Standort, wie "Onlinehändler-News.de" berichtet. Eines dieser Unternehmen ist Intersport. Der Sportfachhändler will laut einer Ankündigung seine Eigenmarken wieder vermehrt in Europa produzieren lassen.
"Es geht uns beim Thema Produktionsverlagerungen nach Europa, dem sogenannten Nearshoring, nicht nur um schnellere Lieferungen und Reaktionen, sondern auch um eine größere Unabhängigkeit von Asien, um geopolitische Gründe wie Krieg sowie um die Unterstützung der Produktion in Europa", sagt Frank Geisler, Vorstandsmitglied von Intersport Deutschland, gegenüber der "Heilbronner Stimme".
Ein anderes Risiko für die Produktion sind übrigens Cyberangriffe. Aufgrund einer Cyberattacke musste Varta seine Batterieproduktion im Februar 2024 stoppen. Mehr dazu lesen Sie hier.
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