Supercomputer Alps verliert Spitzenposition in Europa
El Capitan aus den USA führt die Weltrangliste der Supercomputer an. In Europa überholt der italienische HPC6 den Schweizer Alps, der nun auf Platz 7 liegt.
Die Top-500-Liste der leistungsstärksten Supercomputer der Welt ist aktualisiert worden. Der am 14. September offiziell lancierte Supercomputer Alps belegt laut "Top 500" den 7. Platz. Im Vergleich zu der im Juni veröffentlichten Liste fiel der Schweizer Superrechner einen Platz zurück.
Alps, ein vom CSCS entwickeltes HPE-Cray-EX254n-System mit einem Nvidia-Grace-72C- und Nvidia-GH200-Chip, ist zudem nicht mehr das leistungsstärkste System in Europa. Der HPC6, der im Unternehmen Eni in Ferrera Erbognone in Italien installiert ist, belegt neu den 5. Platz. Es handelt sich um ein weiteres HPE-Cray-EX235a-System, das mit AMD-EPYC-CPUs der dritten Generation ausgestattet ist, die für HPC und KI optimiert sind. Das italienische System erreicht 477,9 Petaflops (Floating Point Operations per Second), während sein Rivale aus der Schweiz "nur" 434,90 Petaflops erreicht. Letzteres habe seit Juni jedoch an Leistung gewonnen (damals erreichte es 270 Petaflops).
Die Top 500 haben zudem einen neuen Spitzenreiter: der treffend benannte El Capitan des Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien. Dieses HPE-Cray-EX255a-System sei mit 1,742 Exaflops gemessen worden. Der bisherige Spitzenreiter, das Frontier-System des Oak Ridge National Laboratory aus den USA, rutschte auf den zweiten Platz ab (mit einer Leistung von 1,353 Exaflops).
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