Schweizer Finanzsektor testet seine Cyberresilienz
Der Verein Swiss FS-CSC führt in Zürich eine der grössten operativen Cyberübungen der Schweiz für den Finanzsektor durch. Die Übung soll die Widerstandsfähigkeit der Finanzinstitute und Behörden gegenüber Cyberrisiken erhöhen.
Am 27. November hat in Zürich eine der grössten operativen Cyberübungen der Schweiz für den Finanzsektor stattgefunden. Der Verein Swiss Financial Sector Cyber Security Centre (FS-CSC) leitete die Veranstaltung, wie er in einer Mitteilung heisst. Die Übung führte Swiss FS-CSC in enger Zusammenarbeit mit den wichtigsten Stakeholdern des Schweizer Finanzsektors im Rahmen einer Public-Private-Partnership durch.
Über 120 Teilnehmende aus Banken, Versicherungen und Behörden nahmen laut Swiss FS-CSC am Training teil. In einer gemeinsamen Übung setzten sich die Anwesenden mit spezifischen Cyberszenarien auseinander und lernten die Instrumente kennen, die der FS-CSC seinen Mitgliedern für Cybervorfälle zur Verfügung stellt. Die Simulation konzentrierte sich gemäss Verein vor allem auf die unmittelbare Reaktion bei Vorfällen und die Umsetzung kurzfristiger Massnahmen.
Ziel des Trainings sei es gewesen, die Resilienz der Finanzinstitute gegenüber Cyberrisiken zu stärken. Dazu sollte die Übung Abläufe im Krisenfall systematisieren, Schnittstellen koordinieren und die Reaktion der Teilnehmenden auf Cybervorfälle stärken, wie der Veranstalter mitteilt. Swiss FS-CSC zieht nach dem Event ein positives Fazit und kündigt auch im kommenden Jahr verschiedene Übungen auf nationaler Ebene in enger Zusammenarbeit mit Finanzinstituten und Behörden an.
Die Schweizer Finanzbranche ist nach wie vor im Fadenkreuz von Cyberkriminellen, wie die Finma in ihrem diesjährigen Risikomonitor feststellt. Welche Hauptrisiken für den Finanzsektor die Finma identifiziert, erfahren Sie hier.
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