Bytedance verklagt Praktikant auf eine Million Euro Schadenersatz
Tiktoks Muttergesellschaft Bytedance fordert eine Million Euro Schadenersatz von einem ehemaligen Praktikanten. Grund für die Klage ist eine mutmassliche Sabotage an der firmeneigenen künstlichen Intelligenz.
Das Technologieunternehmen Bytedance verklagt einen ehemaligen Praktikanten auf umgerechnet eine Million Euro Schadenersatz. Grund für die Klage sei eine mutmassliche Sabotage an der firmeneigenen KI des Tiktok-Mutterkonzerns, berichtet "Der Standard". Das Unternehmen wirft dem Praktikanten laut einem chinesischen Amtsblatt vor, Software manipuliert zu haben. Dadurch soll das Training der KI verhindert worden sein.
Weder von Bytedance noch vom Beschuldigten gebe es eine Äusserung zu dem Fall. Jedoch hat Bytedance laut Bericht mitgeteilt, dass die Gerüchte, denen zufolge der Fall das Unternehmen mehrere Millionen US-Dollar und 8000 Hochleistungsprozessoren gekostet habe, "stark übertrieben" seien. Der fragliche Praktikant sei bereits im vergangenen August entlassen worden.
Das könnte Sie auch interessieren: Meta und Tiktok haben im Februar eine Klage gegen die EU-Kommission eingereicht. Dies weil sie sich aufgrund anfallender Regulierungsgebühren benachteiligt fühlten. Lesen Sie hier mehr dazu.
Barrierefreiheit in der Webentwicklung: Pflicht, Praxis und Potenzial von KI
Das bewegt die Schweizer Digitalbranche 2026
Wie Führungskräfte im KI-Zeitalter unersetzbar bleiben
Wie Behörden und Unternehmen mit Open Source Abhängigkeiten verringern
KI ohne FinOps wird zur Kostenfalle
Wie KI unsere Arbeit wirklich verändert
Wie KI die Zukunft der Weiterbildung prägt
Web-Accessibility – wie sich mit wenig Aufwand viel bewirken lässt
Digitale Souveränität mit Open-Source-Technologien als idealer Mittelweg