Post bündelt öffentliche Digitaldienste in neuer Abteilung
E-Voting, elektronisches Patientendossier und der digitale Briefkasten: Die Schweizerische Post bündelt ihre digitalen öffentlichen Dienstleistungen in der neu geschaffenen Abteilung Digital Public Solutions. Ziel ist es, sichere und benutzerfreundliche Lösungen für die Bevölkerung bereitzustellen.
In der Abteilung Digital Public Solutions bündelt die Schweizerische Post neu ihre digitalen Angebote für die Öffentlichkeit und stellt elektronische Patientendossier, E-Voting und ihren digitalen Briefkasten in ihrer Smartphone-App ePost inklusive SwissID zur Verfügung. Wie die Post in einem Blogeintrag schreibt, nimmt sie in diesen drei Feldern eine marktführende Stellung ein. Im Bereich EPD seien es heute 90 Prozent der Patientendossiers, die über ihre Post-Sanela-Health-Plattform der Post angebunden sind - allerdings existieren gemäss E-Health Swiss per Dezember 2024 gerade einmal 86'553; bei einer Bevölkerung von knapp 9 Millionen, gibt es wohl noch etwas Luft nach oben.
Für E-Voting sei die Post bislang die einzige Anbieterin und seit 2023 erfolgreich in vier Kantonen und einer wachsenden Zahl von Gemeinden im Einsatz. Ausserdem würden 200’000 Privatkunden und rund 10’000 Unternehmen, Organisationen und Behörden die ePost-App nutzen und seien an die ePost-Kommunikationsplattform angeschlossen, die den digitalen Empfang und Versand der Geschäftskorrespondenz ermögliche.
Laut Nicole Burth, Leiterin Digital Services und Mitglied der Konzernleitung, bleibt der Kernauftrag der Post seit 175 Jahren derselbe: "Der sichere Transport von Informationen, Waren, Menschen und Geld." Die Gewohnheiten der Menschen hätten sich aber geändert. Heute stehe auch die digitale Übermittlung von Informationen im Fokus. "Mit unseren sicheren digitalen Lösungen passen wir uns an die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden an."
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