77 neue ICT-Fachleute dürfen sich über ihr Diplom freuen
ICT-Berufsbildung Schweiz hat vergangene Woche 77 Absolventinnen und Absolventen ihren Fachausweis oder ihr Diplom überreicht. Das Interesse an einer höheren Berufsbildung im ICT-Bereich steigt.
77 ICT-Absolventinnen und Absolventen haben Anfang September ihr Diplom oder ihren eidgenössischen Fachausweis erhalten. Sie schlossen ihre Berufsbildung in den Bereichen Wirtschaftsinformatik, ICT Application Development und ICT Management ab. Die Diplomfeier fand im Kulturzentrum in Olten statt, wie der Verband ICT-Berufsbildung Schweiz mitteilt.
Im Mai 2025 nahmen gemäss Angaben 104 Kandidaten, davon 19 Frauen, an den eidgenössischen Berufs- und höheren Fachprüfungen teil. Die ICT-Berufsschule meldet diesbezüglich einen Anstieg gegenüber den Vorjahren und unterstreicht dabei die wachsende Attraktivität der höheren Berufsbildung.
Im Bereich Wirtschaftsinformatik erhielten 59 Personen ihren eidgenössischen Fachausweis. Die beste Leistung erbrachte dabei Edwin Nathan Weber mit einer Gesamtnote von 5,6. Vier Personen erhielten ihren Fachausweis zum ICT Application Development Specialist, dabei legte Justin Vuffray die beste Berufsprüfung mit der Note 5,2 ab. 14 Absolventinnen und Absolventen bestanden die höhere Fachprüfung als ICT-Manager. Régis Kürsteiner erzielte mit der Gesamtnote 5,5 das beste Prüfungsergebnis seines Jahrgangs. Unter den 77 ICT-Fachleuten befanden sich insgesamt 15 Absolventinnen, darunter 14 Wirtschaftsinformatikerinnen und eine ICT-Managerin. Dies wurde auf Anfrage mitgeteilt.
Prüfungsexpertin Rina Kuqi sprach in ihrer Keynote über psychologische Sicherheit als Erfolgsfaktor in leistungsstarken Organisationen. Kuqi, Prüfungsexpertin und Leader Customer Care & Member bei Swisscom, unterstreicht die Bedeutung von Vertrauen im Team. Zusätzlich sprach sie aus eigener Erfahrung: “Wer seinen Einfluss kennt, kann Verantwortung übernehmen - und Veränderung gestalten”
In Zürich hat hingegen die Zahl neuer Lernender im ICT-Bereich abgenommen. Die Fachrichtung Applikationsentwicklung ist dabei besonders betroffen. Lesen Sie hier mehr darüber.
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