Europa3000 wird Teil der Selectline Group
Die Selectline Group hat Europa3000 gekauft. Die Verantwortung für Markt, Kunden und Weiterentwicklung soll weiterhin in der Schweiz bleiben. Der ERP-Anbieter will damit neue Möglichkeiten in den Bereichen Innovation, Produktentwicklung und KI öffnen.
Der Aarauer ERP-Hersteller Europa3000 wird Teil der in Magdeburg ansässigen Selectline Group. Mit diesem Schritt eröffnen sich dem Schweizer ERP-Anbieter neue Optionen in den Bereichen Innovation, Produktentwicklung und künstliche Intelligenz (KI), wie das Unternehmen in der Mitteilung schreibt. Ziel sei eine "langfristige Weiterentwicklung" sowie der Ausbau technologischer und organisatorischer Möglichkeiten.
Die Kunden von Europa3000 profitieren laut Alfonso Panichella, Geschäftsleiter von Europa3000, durch die Acquisition von mehr Ressourcen und Austausch innerhalb von Europa. Trotzdem soll die Nähe, Stabilität und Verlässlichkeit des Schweizer ERP-Anbieters erhalten bleiben.
"Die Schweiz ist für die Group ein wichtiger Markt. Europa3000 ist hier sehr gut positioniert und verfügt über tiefes Branchen- und Prozesswissen", sagt Panichella. "Genau diese Kompetenz war ein zentraler Grund für die Integration. Deshalb bleibt die Verantwortung für Markt, Kunden und Weiterentwicklung klar in der Schweiz verankert - mit kurzen Entscheidungswegen und einem starken lokalen Management."

Alfonso Panichella ist Geschäftsleiter von Europa3000. (Source: zVg)
Beat Mathys und Markus Fuchs, die bisherigen Eigentümer von Europa3000, werden die Übergabephase aktiv begleiten, wie der ERP-Anbieter mitteilt. Ihre Erfahrungen stehen dem Unternehmen demnach auch künftig zur Verfügung.
Auch die Selectline Group will mit dem Kauf ihre Wachstumsstrategie vorantreiben, wie es weiter heisst. Demnach gehören auch die Schweizer Unternehmen Selectline Software und Groupe.iD zur Gruppe.
Übrigens: Alfonso Panichella ist seit August 2025 Geschäftsführer bei Europa3000. Lesen Sie in diesem Artikel mehr über Panichella.
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