Kanton Zug und Uni Luzern rufen neues Blockchain-Forschungsinstitut ins Leben
Der Kanton Zug und die Universität Luzern haben die Türen zum Zug Institute for Blockchain Research - kurz ZIBR - geöffnet. Mit 25 Millionen Franken finanziert der Kanton die Aufbauphase des neuen Instituts, das sich der interdisziplinären Erforschung der Blockchain-Technologie widmet.
Am 23. Januar 2026 haben der Kanton Zug und die Universität Luzern das Zug Institute for Blockchain Research (ZIBR) eröffnet. Während das in der Stadt Zug ansässige Institut akademisch der Uni Luzern zugeordnet ist, finanziert der Kanton Zug die fünfjährige Aufbauphase mit rund 25 Millionen Franken, wie der Kanton mitteilt.
Getragen werde das Projekt vom Verein "Blockchain Zug: Forschungsinstitut an der Universität Luzern". Den Vorsitz im Präsidium übernimmt Finanzdirektor Heinz Tännler. Laut ihm macht die Initiative den Kanton Zug und das Crypto Valley zum "Zentrum für Blockchainforschung".
Das ZIBR widme sich der Erforschung der Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf Gesellschaft, Wirtschaft, Recht und Politik. Man verfolgt damit das Ziel, sich international als eine der führenden Einrichtung für interdisziplinäre Blockchain-Forschung zu etablieren. Alexander Trechsel, Vorsitzender der Institutsleitung, betont: "Wir verbinden Rechtswissenschaften, Soziologie, Philosophie und weitere Disziplinen, um die gesellschaftlichen Dimensionen der Blockchain umfassend zu erforschen."
Das neue Forschungsinstitut ist Teil der vom Kanton Zug finanzierten Gesamtinitiative "Blockchain Zug – Joint Research Initiative", die 2024 lanciert wurde. Dazu gehören laut Mitteilung auch bereits bestehende Blockchain-Forschungstätigkeiten an der Hochschule Luzern sowie die Kooperationsplattform "Blockchain Joint Research Hub".
Die Zahl der Blockchain-Firmen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein ist seit 2023 um 14 Prozent auf 1749 gestiegen. Dabei ist das Crypto Valley aber längst über den Standort Zug hinausgewachsen. Lesen Sie hier mehr dazu.
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