Möglicher Zugriff auf Kundendaten

Oomnium wird Opfer eines Cyberangriffs

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von Julia Meyer und rja

Cyberkriminelle haben ein externes Analyse-Tool von Oomnium angegriffen. Betroffen von dem IT-Sicherheitsvorfall sind ein Teil der Kontakt- und Kundendaten, Oomnium gibt an, die betroffenen Personen informiert zu haben. Die vom Unternehmen betriebene Investmentplattform ist weiterhin normal verfügbar.

Oomnium wird Opfer eines Cyberangriffs. (Source: Unsplash)
Oomnium wird Opfer eines Cyberangriffs. (Source: Unsplash)

Das Unternehmen Oomnium, welches die gleichnamige Investitionsplattform betreibt, ist von einem IT-Sicherheitsvorfall betroffen. Im Rahmen des Vorfalls konnten Angreifer möglicherweise auf Teile der Kontakt- und Kundendaten zugreifen, teilt Oomnium mit. Unter diesen Daten seien Kontoinformationen, Verifizierungsdaten, Profildaten und Informationen zur Nutzung der Plattform. Gemäss Mitteilung sind Kundengelder, Investments, Finanzierungsrunden und Transaktionen nicht von dem Vorfall betroffen. 

Sämtliche betroffenen Personen wurden von Oomnium bereits informiert. Laut Mitteilung ist der Betrieb der Plattform nicht eingeschränkt. Oomnium arbeite mit IT-Forensikern, Rechtsberatung und Datenschutzbehörden zusammen, um den Vorfall aufzuklären.

Oomnium vermutet, kein gezielt ausgewähltes Opfer zu sein. Das Unternehmen setzt den Vorfall in Zusammenhang mit einer Reihe ähnlicher Cyberangriffe, von denen weltweit verschiedene Unternehmen und Organisationen betroffen sind. Die Täter hätten bislang kein Erpressungs- oder Lösegeld gefordert und Phishing-Versuche seien keine bekannt. 

Leandro Davies, CEO von Oomnium sagt: "Cyberangriffe auf Unternehmen und Organisationen haben weltweit stark zugenommen. Auch wenn derzeit nichts darauf hindeutet, dass OOMNIUM gezielt angegriffen wurde, nehmen wir den Vorfall sehr ernst. Unser Fokus liegt darauf, die Situation lückenlos aufzuklären und unsere Kundinnen und Kunden transparent zu informieren".

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