Menschenähnliche Roboter sollen Aufgaben von Menschen übernehmen
Dank Technologie wird in Zukunft alles einfacher. Davon scheinen zumindest die 2000 Aussteller an der IFA 2026 überzeugt zu sein. Die Messe für Consumer Electronics, Home Applicances und Future Tech zeigte aktuelle Trends und Innovationen in der Konsumerelektronik-Branche.
Den Rasen mähen oder das Waschmittel für die Waschmaschine dosieren - solche Arbeiten sollen uns künftig Roboter und KI-gesteuerte Maschinen abnehmen. Die gewonnene Zeit könnten wir stattdessen etwa nutzen, um mit dem Auto abzuheben. Solche Konzepte zeigten die Aussteller an der diesjährigen Konsumerelektronikmesse IFA in Berlin.
Nach Angaben der Veranstalter war die IFA 2026 grösser und internationaler als je zuvor. 240’000 Menschen aus 155 Ländern besuchten die Messe; mehr als 2000 Unternehmen und Marken stellten aus, wie die Organisatoren mitteilen.
Neben Content Creators kamen auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik an die Messe, um mit der Tech-Branche über die digitale Zukunft Deutschlands zu diskutieren. In Panels und Keynotes sprachen internationale Führungskräfte, Branchenexperten, Politiker und Creators über aktuelle Trends und gesellschaftliche Themen.
Humanoide Roboter meistern den Haushalt noch nicht
Wie die "Tagesschau" berichtet, lag dieses Jahr ein spezieller Fokus auf humanoiden Robotern. Die menschenähnlichen Maschinen könnten stapeln, montieren und andere Aufgaben gut erledigen, die in Fabriken häufig anfallen. Bei weniger repetitiven Aufgaben, etwa im Haushalt, hätten die Roboter derzeit jedoch noch Schwierigkeiten.
Tech-Blogger Sacha Pallenberg sagt gegenüber der "Tagesschau": "Wenn man sich diese Roboter anschaut, die wir hier sehen, die sind nicht autonom. Die sind hard gecodet, also es wird vorprogrammiert, welche Tasks und Szenarien sie hier durchspielen sollen. Nichts davon ist autonom, uns wird das aber vermittelt und ich glaube, das ist noch ein Problem."
Zum selben Schluss kommt auch "The Verge". Das US-Techmedium berichtet, dass keiner der vorgestellten humanoiden Roboter autonom agiert habe. Die Roboter an der Messe orientierten sich allerdings nicht nur an der menschlichen Gestalt; manche ahmten auch Haustiere nach. Ein Beispiel ist der AI Furby von Switchbot, ein flauschiger KI-Begleiter, der zugleich Smarthome-Produkte des Herstellers steuern kann. So könne man dem AI Furby etwa sagen, er solle die Fensterläden schliessen. Daneben zeigten die Aussteller weitere Neuheiten, darunter ein faltbares Smartphone von Xiaomi und den kleinen E-Reader Picco von Boox.
Über die Strassen heizen - oder fliegen
Erstmals zeigten zwei chinesische Hersteller an der IFA auch Autos. Wie die "Welt" berichtet, präsentierten Xiaomi und Xpeng Elektroautos. Xpeng zeigte neben dem Kompaktmodell L03 auch den fünf Meter langen Elektro-Van "Land Aircraft Carrier". Während KI-Chips im L03 autonomes Fahren ermöglichen sollen, transportiert der Van im Heck ein drohnenähnliches Fluggerät. Dieses soll Passagiere künftig mit bis zu 360 km/h durch die Luft befördern.

Übrigens: Bereits an der letztjährigen IFA 2025 spielten KI und Roboter eine grosse Rolle. Mehr dazu finden Sie hier.
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