Abraxas ernennt CFO aus eigenen Reihen
Ruedi Häni heisst der künftige Finanzchef des Softwareanbieters Abraxas. Der aktuelle Leiter Controlling übernimmt im April 2027 die CFO-Funktion von Rolf Lichtin, der in Frühpension geht.
Abraxas Informatik erhält im April 2027 einen neuen Chief Financial Officer (CFO). Es ist Ruedi Häni, der aktuell das Controlling leitet, wie der St. Galler Softwareanbieter mitteilt. Mit seiner Beförderung zum CFO wird er auch der Geschäftsleitung beitreten.
Häni stiess erstmals 2013 zu Abraxas, wie der Mitteilung zu entnehmen ist. Dort war er zuerst als Business Controller, ab 2018 dann als Leiter Controller tätig. Von 2022 bis 2025 war er Leiter Dienste und Mitglied der Geschäftsleitung von Gemdat. Im September 2025 kehrte er als Leiter Controlling zu Abraxas zurück. Der heute 47-jährige Häni begann seine berufliche Laufbahn in der Informatik, unter anderem als Softwareentwickler, Produktmanager und Berater. Er ist gelehrter Betriebsökonom FH und verfügt über einen Master of Science in Business Administration.
Seine anstehende Beförderung kommentiert Häni mit den Worten: "Die Funktion des CFO geht für mich weit über die Verantwortung für Finanzen und Procurement hinaus. Ich möchte meine Erfahrung und mein Wissen einbringen, um die Entwicklung von Abraxas aktiv mitzugestalten."
Vorgänger geht in Frühpension
Die CFO-Funktion übernimmt Häni von Rolf Lichtin. Dieser verantwortete die Finanzen des Unternehmens seit Mai 2017. Lichtin habe sich entschieden, Ende März 2027 in Frühpension zu gehen, schreibt Abraxas. CEO Reto Gutmann kommentiert: "Mit Rolf Lichtin verbindet mich ein langer gemeinsamer beruflicher Weg. Ich danke ihm herzlich für sein grosses Engagement und die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit während fast zehn Jahren bei Abraxas. Ruedi Häni ist ein bestens qualifizierter Nachfolger aus den eigenen Reihen. Er kennt unser Unternehmen sehr gut und steht für Kontinuität und einen nahtlosen Übergang."
Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte Abraxas seinen Dienstleistungsertrag auf rund 228 Millionen Franken und legte auch beim operativen Gewinn deutlich zu. Wie das Unternehmen das Plus begründet, erfahren Sie hier.
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