Services wie VoIP oder Musik werden für Provider immer wichtiger

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Im letzten Jahr haben sich die Umsätze der Breitbandanbieter aus Mehrwertdiensten wie Internettelefonie (VoIP) oder Musikdownloads verdoppelt. Anfang des Jahres ging man noch von einem durchschnittlichen Jahresumsatz von weltweit 3,3 Milliarden aus, Ende des Jahres betrug er aber über das Jahr gerechnet 6,9 Milliarden Dollar. Vor allem zum Jahresende seien diese zusätzlichen Dienste der Provider, die über die reine Übertragungsleistung hinausgehen, sprunghaft angestiegen. Konnten Anfang 2004 10 Prozent der Umsätze durch Mehrwertdienste generiert werden, waren es Anfang 2005 bereits 18 Prozent. Zu diesem Schluss kommt der britische Marktforscher Point Topic. Breitbandanbieter können diese zusätzlichen Umsätze gut gebrauchen: Während die Zahl der Breitbanduser im vergangenen Jahr um 45 Prozent auf 131 Millionen wuchs, kletterten die Umsätze aus dem Zugangsgeschäft lediglich um 22 Prozent auf 39 Milliarden Dollar. Preissenkungen im Zugangsgeschäft haben nämlich sowohl bei DSL- als auch bei Kabelanbietern dafür gesorgt, dass die Umsätze nur unterdurchschnittlich angestiegen sind.
Grösster Umsatztreiber im Bereich der Mehrwertdienste sind laut Point Topic Sicherheitsanwendungen. Sie zeichnen für 38 Prozent der Umsätze verantwortlich. Jeweils 20 Prozent trugen VoIP und Heimnetzwerke zum Umsatz bei. Gaming machte 14 Prozent der Umsätze aus, Musikdownloads 6 Prozent und Video über Breitband 4 Prozent.