IBM Research: "Vielleicht können Computer eines Tages sogar Lippen lesen"
Computer sollen in Zukunft mehr lernen, indem man sie mit Wissen füttert. Dies war einer der Aspekte vom gestrigen Medientag bei IBM Research Zürich.
IBM hat gestern ins IBM Research Labor in Rüschlikon eingeladen und bei dieser Gelegenheit über Zukunftstrends und eine neue Lösung von IBM berichtet. Einer der Referenten, Matthias Kaisersweth, Direktor von IBM Research Zürich, wies darauf hin, dass Computer in Zukunft mehr lernen würden, als heutzutage.
Als mögliches Beispiel nannte Kaiserswerth einen digitalen Assistenten für Ärzte, der den Medizinern bei der Diagnose von Krankheiten behilflich sein könnte. "Für einen Arzt ist es schwierig, sich immer über den aktuellsten Stand der Medizin up-to-date zu halten", gab Kaiserswerth zu bedenken. Ein digitaler Assistent, den man fortlaufend mit den neuesten Daten füttern könnte, wäre daher immer auf dem neuesten Stand und würde als eine Art Wissensdatenbank fungieren, wenn der Arzt mit seinem Wissen nicht mehr weiterkäme. Die Idee wäre, den intelligenten Assistenten so zu entwickeln, so dass ihm der Arzt übers Display schriftlich eine konkrete Fragen stellen könnte und der Assistent eine Antwort ausspucken würde. "Vielleicht können Computer eines Tages sogar Lippen lesen", mutmasste Kaiserswerth weiter. "Menschen können dies auch, also können es auch Computer lernen."
IBM Secure Enterprise Desktop
Weiter stellte IBM den IBM Secure Enterprise Desktop vor, eine speziell für Cloud-basierte Unternehmensanwendungen konzipierte Lösung. Sie soll einen sicheren Zugriff von einem beliebigen Computer auf die Cloud-Umgebung eines Unternehmens ermöglichen. Dank eines USB-Sticks könne ein Benutzer ein virtuelles Abbild seines Rechners aus der Cloud über eine Internetverbindung sicher und in wenigen Minuten auf einen PC oder Laptop laden und damit online und offline arbeiten, ohne dass vorab Software installiert werden muss.
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