Schweizer Versicherungen führen mobile Dienste nur zögerlich ein
Eine Studie von CSC Schweiz zeigt, dass sich Versicherungen zwar im Klaren darüber sind, dass mobile Anwendungen gut fürs Geschäft sein könnten - eine Strategie diese einzuführen haben aber die Wenigsten.
In der Versicherungsbranche sei man sich noch uneinig darüber, ob und wie Mobility einen Wettbewerbsvorteil bieten könne. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Mobility-Studie von CSC Schweiz. Für diese sind knapp 40 Entscheidungsträger von zwölf Schweizer Versicherungen befragt worden. Ziel war herauszufinden ob und wie in der Schweizer Versicherungsbranche Mobility-Anwendungen verwendet werden um die Effizienz der Betriebe zu steigern.
Laut der Studie werden die Chancen nur inkonsequent genutzt und nur ein Viertel der befragten Versicherungen hat eine Mobility-Strategie. Mit zwei Dritteln der Befragten hat zwar eine Mehrheit bereits mobile Anwendungen eingeführt. Diese beschränken sich jedoch auf Basisdienste wie E-Mail, Kalender oder Adressverzeichnisse. Keine der befragen Schweizer Versicherer hat mobile Unternehmensprozesse in mehreren Bereichen implementiert. Dies soll sich aber ändern: In den nächsten drei Jahren wollen etwa 65 Prozent der Befragten in den Bereich Mobility investieren.
Vor allem bei administrativen und internen Prozessen sowie bei der Zusammenarbeit mit Kunden wird Potential gesehen. Ausserdem soll der Bereich Online-Verkauf ausgebaut werden. Dieser Bereich soll in den nächsten drei Jahren gar um 160 Prozent wachsen.
Laut Umfrage hat Mobility bei den Versicherungen einen hohen Stellenwert und 75 Prozent der Befragten sind sich einig, dass Mobility ein wichtiges Thema ist. Gleichzeitig gibt aber die Hälfte der Befragten an, noch keine klaren Nutzenargumente für die Einführung mobiler Dienste zu sehen. Ausserdem würden auch unzureichendes Know-How sowie unreife Technologien und der daraus resultierende Kostenfaktor die Einführung von Mobility-Anwendungen bremsen.
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