Die Cloud erobert das Software-Testing
Künftig sollen immer weniger Testwerkzeuge gekauft werden. Stattdessen wird auf Cloud- und Managed-Services gesetzt. Zu diesem Schluss kommt die Marktstudie "Quality Matters 2013".
Managed Services und Cloud Computing werden immer häufiger auch beim Testen von Software eingesetzt. Zu diesem Schluss kommt die Marktstudie "Quality Matters 2013". Die Umfrage wurde Ende letzten Jahres im Rahmen der Fachkonferenz Iqnite durchgeführt. Etwas über 400 Personen aus dem englischen und deutschen Sprachraum, inklusive Schweiz, haben sich an der Umfrage beteiligt.
Laut der Studie etabliert sich der Einsatz der Cloud bei der Beschaffung von Infrastruktur und Werkzeugen immer mehr. Während heute acht Prozent der Teilnehmer die Werkzeuge als Service aus der Cloud beziehen, wollen dies künftig zwanzig Prozent tun. Derzeit setzen 43 Prozent der Unternehmen kommerzielle Werkzeuge mit kommerziellem Support ein. Künftig wird der Anteil auf 33 Prozent sinken. Vor allem in der Finanzindustrie will man vermehrt auf Cloud-Services setzen.
Die Grösse entscheidet
Etwa ein Fünftel der Unternehmen setzt auf Open Source, entweder mit eigenem oder mit kommerziellem Support. 18 Prozent der kleinen und mittleren Firmen wollen in Zukunft verstärkt Open-Source-Lösungen einsetzen. Dahingegen soll der Einsatz von Cloud- oder servicebasierten Werkzeugen bei den KMU eher sinken, da diese noch wenig Vorteile gezeigt hätten.
Im Gegensatz dazu wird der Vorteil der cloudbasierten Werkzeuge vor allem bei den grossen Unternehmen geschätzt. Bei diesen zeigt sich der stärkste Trend in Richtung "Werkzeuge-as-a-Service". Bei den grossen Firmen zeigt sich ausserdem der Trend, Verantwortung abzugeben um sich auf das Kerngeschäft konzentrieren zu können.
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