Berner Informatik könnte 20 Millionen günstiger sein
Über 20 Millionen Schweizer Franken könnte die Berner Regierung bei der Informatik einsparen. Dies sagt ein unabhängiger Bericht. Der Regierungsrat will diese Pläne nun verwirklichen.
Die Berner Kantonsverwaltung könnte bei ihren IT-Kosten über 20 Millionen Schweizer Franken sparen. Dies ist das Resultat der unabhängigen Prüfung der Informatik in der Kantonsverwaltung (UPI). Deshalb hat der Regierungsrat die von den Experten empfohlenen Projekte freigegeben. Das Projekt "IT@BE" soll eine schnelle Umsetzung der 46 Empfehlungen sicherstellen, wie der Kanton mitteilt.
Der Grosse Rat von Bern hatte in der Novembersession 2012 eine Motion überwiesen, um die Kantonsverwaltung der UPI durch das IT-Beratungsunternehmen AWK zu unterziehen. In einem ersten Schritt soll eine Informatikstrategie und die Steuerungsorganisation für die Informatik erarbeitet werden. Im nächsten Schritt will man Controlling-Instrumente einsetzen, um das Kostenmanagement zu verbessern.
Prüfung eines ERP-Systems
Auch die Einführung eines standardisierten ERP-Systems wird laut Regierungsrat überprüft. Dies wäre aber dann ein separates Projekt. Bis Ende 2015 wird nun vorerst eine Machbarkeitsstudie gemacht, die erste Grundsatzentscheide des Regierungsrates zur Einführung eines solchen Systems ermöglichen soll.
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