Digitale Reife bei kleinen Unternehmen am höchsten
Der Digital Transformation Report hat die digitale Reife von Unternehmen in der Schweiz untersucht. Besonders gut schnitten kleine Firmen ab. Auch Unternehmen aus der Informations- und Kommunikationsbranche erreichten hohe Werte.
Die Universität St. Gallen hat zusammen mit dem Beratungsunternehmen Crosswalk den ersten "Digital Transformation Report" vorgelegt. Mit einer Online-Umfrage haben die Institutionen gemessen, welchen digitalen Reifegrad Schweizer Unternehmen erreicht haben. An der Umfrage beteiligten sich knapp 200 Unternehmen.
Als Grundlage der Studie hat die Universität St. Gallen ein "Digital Maturity Model" entwickelt. Mit diesem lässt sich der Grad der digitalen Reife eines Unternehmens bestimmen.
Kleine Unternehmen sind schon weiter
Die Studie zeigte, dass Unternehmen aus der Informations- und Kommunikationsbranche den höchsten Reifegrad erreicht haben. Schulen und Verwaltungen schnitten am schlechtesten ab. Weiterhin erreichten kleinere Firmen, mit unter 100 Mitarbeitern, höhere Werte als Grossunternehmen. Die Studienautoren erklärten dies mit einer höheren Risikobereitschaft, einer offenen Fehlerkultur und einer höheren digitalen Affinität.
Bei den Kriterien "Flexibles Arbeiten", "Digitale Affinität" und "Geschäftsfelderweiterung", erreichten die befragen Unternehmen die höchsten Werte. Weniger gut liefen die Bereiche "Performance Measurement", "Automatisierung" und "Analytics", schreiben die Autoren weiter. Allgemein hätten auch Teilnehmer aus dem Bereich der Geschäftsleitung den Reifegrad des Unternehmens höher eingeschätzt als Mitarbeite aus anderen Hierarchiestufen.
Im Rahmen der Erhebung wurde bei Best of Swiss Web auch der erste "Digital Transformation Award" verliehen, der an die SBB ging.
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