PC-Auslieferungen nehmen ab
Sowohl Gartner als auch IDC haben die Quartalszahlen zu den weltweiten PC-Auslieferungen veröffentlicht. Wie erwartet nahmen diese ab. Es bestehe aber Hoffnung.
Die Marktforschungsinstitute Gartner und IDC haben die Zahlen zu den weltweiten PC-Auslieferungen im ersten Quartal 2016 vorgelegt. Laut Gartner wurden 64,8 Millionen Geräte ausgeliefert. Dies entspricht einem Minus von 9,6 Prozent im Vorjahresvergleich.
Weniger Auslieferungen
IDC nennt etwas andere Werte: 60,6 Millionen ausgelieferte Geräte, minus 11,5 Prozent. In ihren Zahlen enthalten sind Desktops, Portables, ultradünne Notebooks, Chromebooks und Workstations. Gartner habe in seinen Ergebnissen lediglich Desktops, Notebooks und UMPCs berücksichtigt.
Bei den Herstellern steht Lenovo an der Spitze. Laut Gartner verschiffte das Unternehmen 12,48 Millionen Einheiten, IDC kommt auf 12,18 Millionen. Auf Lenovo folgen HP Inc. mit 11,41 Millionen (IDC: 11,6 Millionen) und Dell mit 9,15 Millionen (IDC: 9,02 Millionen) Auslieferungen.
Wie IDC berichtet, bestätigen die Zahlen die eigene vorsichtige Prognose. Die Marktforscher erwarteten einen Rückgang der Auslieferungen um 11,3 Prozent. Die Bedingungen auf dem Markt seien schlecht gewesen, da sich Firmen-Updates für Windows 10 noch in der Pilotphase befunden hätten und die Verbrauchernachfrage schwach gewesen sei. Schwankende Aktien-, Rohstoff- und Währungskurse hätten auch zum Minus beigetragen.
Bei Neuanschaffungen vorsichtig
Gartner nennt das abnehmende Interesse an PCs als Grund für den Rückgang der Auslieferungen. Gerade in neu aufkommenden Märkten seien Smartphones vorrangig, heisst es weiter.
Laut IDC scheinen die letztjährigen Lagerreduzierungen zu einem Ende zu kommen. Sie haben 2015 ebenfalls für Gegenwind bei den PC-Auslieferungen gesorgt. Eine Erholung der Wirtschaftslage solle zudem die Handels- und Verbraucheraktivität begünstigen, berichtet IDC. Dennoch sollen Channel, Händler und Endverbraucher vorsichtig bei PC-Neuanschaffungen bleiben.
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