100 amerikanische ISPs beklagen sich bei RIAA
Die Musikindustrie und ihr Verband RIAA wolle sie zur Polizei des Internets machen, beklagen sich 100 US-amerikanische Internet Service Provider in einem Brief, den sie der RIAA heute Montag überreichen wollen. Die New York Times hat den Inhalt des Briefs bereits in der heutigen Ausgabe vorgestellt. Die Gruppe NetCoalition wehrt sich damit gegen die Aufforderungen an die Adresse der ISPs, die Daten ihrer Tauschbörsennutzer herausgeben. Ziel der RIAA sei es, auf diesem Weg die ISPs für das Verhalten ihrer Nutzer verantwortlich zu machen. Ein Gesetz von 1998 (Digital Millenium Copyright Act) hat zwar die Verantwortlichkeit der Provider für ihre Nutzer klar eingeschränkt, hat aber gleichzeitig die bestimmungen zur Herausgabe von Daten im Falle von Copyright-Verletzungen erleichtert.
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