13 Millionen Franken weniger Werbegelder für die elektronischen Medien

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Was die Indices der Wemf und Web2Com einzeln bereits aufzeigten, bestätigt nun auch der "Electronic Media Report" von Goldbach Media, der jedes Quartal erscheint: Die elektronischen Medien hatten keinen guten Start ins neue Jahr: Gesamthaft nahmen sie 13 Millionen Franken weniger Werbegelder ein als im Vorjahresquartal (minus 5,4 Prozent). Die Ausgaben für Internetwerbung liegen bei 7 Millionen Franken und damit 1,6 Prozent unter den Ausgaben des Vorjahresquartals.
Allerdings fehlen bei diesen Umsatzangaben die Zahlen von Bluewin, die aufgrund technischer Probleme nicht liefern konnten. Wären die Bluewin-Umsätze in der Internetwerbung integriert, würde diese deutlich über dem Vorjahr liegen, schreibt Goldbach Media.
Die Ausgaben TV-, Radio- und Teletext-Werbung ging allerdings tatsächlich zurück, weshalb die elektronischen Medien wieder Marktanteile abgeben mussten: 28,4 Prozent aller Bruttowerbeinvestitionen flossen im 1. Quartal in die elektronischen Medien. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Abnahme um 2 Prozentpunkte, die vor allem den Printmedien zuflossen.