2024 hat der Bund 1,63 Milliarden Franken in ICT investiert
Die Bundesverwaltung hat im Jahr 2024 7,82 Milliarden Franken für Beschaffungen von Waren sowie Bau- und Dienstleistungen ausgegeben. 21 Prozent davon macht der ICT-Sektor aus. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Anteil der ICT-Ausgaben zu.
Im vergangenen Jahr hat der Bund 7,82 Milliarden Franken für Güter sowie Bau- und Dienstleistungen ausgegeben, wie aus dem Bericht über das Beschaffungscontrolling für das Jahr 2024 hervorgeht. Davon flossen 1,63 Milliarden Franken in den ICT-Bereich. Mit einem Anteil von 21 Prozent nahm dieser Bereich gegenüber dem Vorjahr zu, und zwar um 2 Prozentpunkte. Insbesondere die Ausgaben für Informatikdienstleistungen hätten zugenommen, heisst es im Bericht.
Am meisten Geld aus dem ICT-Topf ging demnach an den Rüstungskonzern General Dynamics respektive an dessen Tochterfirma Mowag - das Unternehmen erhielt 2024 knapp 105 Millionen Franken vom Bund. An zweiter Stelle folgt der israelische Drohnenhersteller Elbit mit 94 Millionen Franken. Auf Platz drei der umsatzstärksten ICT-Lieferanten steht die Swisscom mit knapp 74,6 Millionen Franken, gefolgt von Atos (56,3 Millionen Franken) und Global IT (47,5 Millionen Franken). Weitere rund 1,25 Milliarden Franken gingen an "übrige Lieferanten".
Unlängst hat der Bund einen Cybersecurity Prüfbericht veröffentlicht. Den Artikel dazu können Sie hier lesen.
Fast 50 Prozent der Schweizer Smartphone-User nutzen ein iPhone
Büsi missachtet wiederholt internationales Recht
Tech-Konsortium steckt 12,5 Millionen US-Dollar in Open-Source-Sicherheit
Metanet verlagert Infrastruktur in Rechenzentren von Green
Der Funk von morgen, die KI-Pläne von heute und der Cyberangriff von gestern
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
Warum risikobasierte Governance der Schlüssel zur digitalen Souveränität ist
Staatsarchiv Luzern macht Geschichte digital zugänglich
UZH und Algorithmwatch untersuchen, was KI mit der Gesellschaft macht