2005 wurden 816,6 Millionen Handys verkauft - Nokia baut Marktführerschaft aus

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Weltweit wurden 2005 laut Gartner 816,6 Millionen Handys verkauft, 21 Prozent mehr als 2004. Davon wurden allein im letzten Quartal 235,1 Millionen verkauft, mehr als Gartner seit 2001 je für ein Quartal verzeichnet hat.
In Westeuropa gingen 2005 164 Millionen Handys über den Ladentisch, im letzten Quartal 2005 waren es 49,1 Millionen.
79,4 Prozent der 2005 weltweit verkauften Handys kommen von den sechs grössten Anbieter (Nokia, Motorola, Samsung, LG, Sony Ericsson, BenQMobile), die ihren Anteil gegenüber dem Vorjahr auf Kosten der Kleinen nochmals leicht steigern konnten. Gartner macht dafür den Preisdruck im Billigsegment und einen Technologie- und Design-"Rüstungswettlauf" bei teuren Handys verantwortlich. Mit einem Marktanteil von 32,5 Prozent im 2005 (2004: 30,7 Prozent) konnte Nokia seine Marktführung behaupten. Motorola belegte wie im Vorjahr weltweit Platz zwei (2005: 17,7 Prozent; 2004: 15,4 Prozent) und bleibt Marktführer in Nordamerika. Samsung mit dem drittgrössten Marktanteil (2005: 12,7 Prozent, 2004: 12,6 Prozent) wurde in der Region Asien/Pazifik von Motorola vom zweiten Platz verdrängt.