Acer will nach Gateway nun auch Packard-Bell übernehmen
Erst vor zwei Tagen gab der taiwanesische PC-Hersteller Acer die geplante Übernahme von Gateway für 710 Millionen US-Dollar bekannt. Nun folgt der zweite Schlag: Packard-Bell soll ebenfalls geschluckt werden. Dies sagte Acer-Verwaltungsratspräsident JT Wang dem taiwanesischen Nachrichtendienst Digitimes.
Diese zweite Akquisition ergibt sich gewissermassen aus dem Gateway-Deal. Gateway besitzt ein Vorkaufsrecht an Packard-Bell, das aus einem früheren Geschäft mit dem chinesischen Investor Lap Shun Hui resultiert. Diesem gehört die Aktienmehrheit an der PB-Holding, der Muttergesellschaft von Packard-Bell. Gateway soll dieses Recht nun für Acer ausüben, während Acer die Transaktionskosten vollständig übernimmt.
Konkurrent Lenovo dürfte über diese Entwicklung wenig erfreut sein, da sich der chinesische Computerhersteller bereits seit mehreren Wochen in Übernahmegesprächen mit Packard-Bell befindet.
Die Würfel sind allerdings noch nicht gefallen. Lenovo könnte versuchen, Gateway selbst zu übernehmen. Allerdings müssten sich die Chinesen beeilen und Gateway schlucken, bevor der Packard-Bell-Deal abgeschlossen ist. Eine solche Strategie könnte allerdings auch in einer Übernahmeschlacht resultieren, bei der sich Lenovo und Acer gegenseitig zu beiderseitigem Nachteil überbieten.
Gateway behält es sich ausserdem vor, seine Rechte an Packard-Bell zu versteigern, sollte die Vereinbarung mit Acer nicht zustande kommen.
Gemäss Digitimes würde Acer mit dem Kauf in Westeuropa einen Marktanteil von 18 Prozent erreichen und damit sogar Dell vom zweiten Platz verdrängen.
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