ADSL in der Grundversorgung kostet bis 200 Millionen Franken

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Die Aufnahme von Breitband in die Telekommunikations-Grundversorgung wird teuer. Die technische Umsetzung des bundesrätlichen Beschlusses werde zwischen 100 und 200 Millionen Franken kosten, eröffnete Comcom-Präsident Marc Furrer im Gespräch mit der Netzwoche. Für diese Investitionen werde kein öffentlicher Fonds aufkommen, sondern einzig und alleine jene Firma, die die Konzession zur Grundversorgung zugesprochen erhält. Der entsprechende Telekommunikationsanbieter könne aber auch davon profitieren: "Immerhin bringt der Grundversorgungsauftrag einiges an Imagegewinn", so Furrer. Zudem würden die Installationen auch das eigene Angebot attraktiver machen. Demnächst soll die Ausschreibung des Grundversorgungsauftrags erfolgen. Wie Furrer verrät, hat auch Sunrise Interesse bekundet.
Selbst ist Furrer allerdings der Meinung, dass die Grundversorgung durch den Markt abgedeckt werde und eine detaillierte Regelung nicht nötig sei. Das ganze Interview mit Comcom-Präsident Marc Furrer lesen Sie in der aktuellen Netzwoche Nr. 35.
Weitere Themen im Heft: Die Zukunft des IT-Security-Marktes nach dem Markteintritt von Microsoft, die Diskussion um Switchs Domain-Gebühren, die neue E-Government-Strategie des Bundes und die Benutzer(un)freundlichkeit von Ajax-Websites.