AllAdvantage ist pleite
Der älteste und mit weltweit über acht Millionen Kunden grösste Pay-for-Surf-Anbieter Alladvantage.com hat seinen Dienst eingestellt. Als Grund für das Aus nennt AllAdvantage die Trockenheit des Onlinewerbemarkts. Vom Verschwinden des Primus dürften vor allem auch jüngere europäische Anbieter wie Fairad oder Cash-Machine profitieren, die nicht so stark vom amerikanischen Markt abhängig sind. Internetnutzer, die sich bei AllAdvantage.com angemeldet hatten, hinterliessen dort ihr Profil und konnten anschliessend die Software für den View Bar, ein kleines horizontales Kommunikationsfenster am unteren Bildschirmrand, herunterladen. In dieses wurden in regelmässigen Abständen auf das Userprofil abgestimmte Werbebanner eingespeist. Im Gegenzug erhielten die User, sofern sie den View Bar beim Surfen geöffnet hatten, Geld und Rabatte auf spezielle Angebote.
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