Allianzen sollen PalmOS weiterhelfen
Äusserst umtriebig zeigt sich derzeit der Handheldentwickler Palm: Nachdem das Unternehmen vor kurzem die Gründung einer Tochtergesellschaft für die Weiterntwicklung des Palm-Betriebssystems bekannt gegeben hat, stehen für PalmSource – so der Name der OS-Tochter – bereits die ersten Kooperationen an. Das Ziel dieser Allianzen ist offensichtlich die stärkere Positionierung des PalmOS im Unternehmensumfeld. Der Entwicklung einer Javaplattform für PalmOS dient eine Partnerschaft mit Insigna Solutions. Gemeinsam arbeiten die beiden Unternehmen an einer auf J2ME basierenden Virtual Machine. Mit der Lösung SafeNet SoftRemotePDA wird zudem eine VPN-Umgebung für das neue OS entwickelt. Zusätzlich will PalmSource den Browser NetFront in Version 5 des Betriebssystems integrieren.
Auf Hardwareseite will PalmSource ab der kommenden OS-Version den ATI-Imageon-Chip unterstützen. Dieser neue Grafikprozessor soll eine bedeutend höhere Grafikleistung als bisherige Chips bei geringerem Stromverbrauch aufweisen.
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