AMD schliesst 2 Betriebe und streicht 2300 Stellen
In zwei separaten Mitteilungen kündigte der amerikanische Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) die Schliessung von zwei Produktionsstätten, eine in Austin, Texas, und eine in Malaysia, sowie die Entlassung von 2300 Mitarbeitern bis Mitte 2002 an. Der Zahl der Mitarbeitenden wird mit diesem Schritt um 15 Prozent reduziert, was zu Kosteneinsparungen in der Grössenordnung von jährlich rund 125 Millionen US-Dollar führen soll. Bereits laufende Umstrukturierungen werden zwischen 80 und 110 Millionen Dollar kosten. Dieser Verlust soll im laufenden dritten Quartal ausgewiesen werden. Beide Massnahmen stehen offenbar auch im Zusammenhang mit der Ankündigung von PC-Hersteller Gateway, wonach die Zusammenarbeit mit AMD zurückgefahren wird. Gateway stellte Anfang 2000 von INTEL-Prozessoren auf AMDs Athlon-Chips um, nachdem INTEL damals keine Chips in gewünschter Qualität liefern konnte. AMD hat in jüngster Zeit bereits andere Rückschläge erlitten. So setzte der rückläufige PC-Markt und Preissenkungen von Konkurrent INTEL der Firma zu. Bisher war es AMD allerdings gelungen, den gegenüber dem Vorjahr gesteigerten Marktanteil zu halten.
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