AMD sieht im Schlussquartal rot
AMD hat seine Zahlen für das vierte Quartal des vergangenen Jahres präsentiert. Dem David der beiden grossen x86-Chip-Hersteller war es dabei möglich den Umsatz des dritten Quartals zu halten. Die Erwartungen der Analysten wurden aber nicht erfüllt.
Im vierten Quartal erwirtschaftete AMD wie auch schon im dritten Quartal 1.69 Milliarden US-Dollar Umsatz. Vergleichen mit dem Vorjahresquartal konnte der Umsatz um zwei Prozent gesteigert werden. Analysten hatten 1.72 Milliarden US-Dollar erwartet.
Unter dem Strich muss AMD im Schlussquartal einen Verlust hinnehmen: Dieser beträgt 177 Millionen Dollar und ist hauptsächlich auf Abschreibungen im Zusammenhang mit Globalfoundries sowie der Entlassungswelle zurückzuführen. Ersteres bekam AMD mit 209 Millionen und letzteres mit 98 Millionen Dollar zu spüren.
Positiv für AMD ist, dass die Marge auf 46 Prozent ansteigt. Mit Prozessoren und Chipsätzen generierte der Hersteller im vierten Quartal einen Gewinn von 165 Millionen Dollar. Demgegenüber konnte die Grafikabteilung von AMD 27 Millionen Dollar einstreichen. In diesem Bereich sind die Preise zwar leicht gestiegen, die Marktanteile waren aber rückläufig. AMD musste vor allem bei mobilen Grafiklösungen Federn lassen.
Bezüglich den Prozessoren konnte AMD 30 Millionen Prozessoren ausliefern, deren ASP (Average Selling Price) leicht anstieg. Dies verdankt das Unternehmen dem Erfolg der APUs sowie den Bulldozer-Prozessoren im Server-Bereich.
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