Amnesty International prangert Internet-Unterdrückung an
Ein Tag vor dem heutigen Tag der Menschenrechte und anlässlich des heutigen Beginns des ersten UN-Weltgipfels zur Informationsgesellschaft (WSIS) hat Amnesty International gestern Dienstag die Unterdrückung der freien Meinungsäusserung übers Internet in vielen Ländern kritisiert. Sie finde auch in einigen der Länder statt, die am Genfer Gipfel eine Prinzipienerklärung dazu unterzeichnen wollen. Diese Länder würden Internet-Nutzer behindern, Journalisten verfolgen und Oppositionelle einsperren. Als Beispiele nannte AI China, Vietnam und Tunesien. Die Lage in dem nordafrikanischen Land sei besonders Besorgnis erregend, weil die Medienfreiheit dort systematisch verhöhnt werde. In Tunesien soll 2005 die Folgekonferenz des Genfer Gipfels stattfinden. Beim Gipfel in Genf soll unter anderem die Kluft zwischen Entwicklungs- und Industrieländern beim Zugang zu modernen Kommunikationsmitteln erörtert werden.
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