Apple lanciert seinen Tablet-PC iPad
Die Symbiose aus iPhone und Laptop wiegt rund 680 Gramm, hat einen Bildschirm mit etwa 25 cm Diagonale und eine Höhe von 1,3 cm. Als Herzstück kommt ein eigens von Apple Entwickelter mit einem 1 GHz getakteter ARM-Prozessor namens A4 zum Einsatz. In der reinen WLAN-Ausführung soll das Gerät ab Ende März in den Varianten 16, 32 und 64 GB erhältlich sein. Die Variante mit UMTS-Ausführung soll einen Monat später im Handel erscheinen.
Das Gerät eigne sich, laut Apple, vor allem für den Multimedia-Einsatz wie Fotos, Videos, Musik, Spiele und E-Books. Standard-Anwendungen wie der Webbrowser Safari, der Kalender und der I-Tunes-Store wurden speziell für den iPad angepasst. Neben den mitgelieferten Anwendungen lassen sich auch iPhone-Anwendungen ausführen - wahlweise in Originalauflösung oder auf die gesamte Bildschirmgrösse hochgerechnet.
Doch für viele Kommentatoren blieb die Revolution aus: Das Gerät unterstützt keinen Flash und bietet weder Card-Reader, HDMI-Ausgang, OLED-Screen, eine Webcam noch Full-HD-Unterstützung. Zudem gibt es den iPad nur im 4:3-Format, nicht aber in einer 16:9-Variante. Ein an der Präsentation anwesender Techcrunch-Journalist schreibt denn auch: "Obwohl meine Erwartungen tief waren, hat mich das Gerät enttäuscht."
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