Apple macht weiter (kleinen) Gewinn

Uhr | Aktualisiert
Der Macintosh-Hersteller Apple konnte sein erstes Geschäftsquartal 2002 mit einem Gewinn von 38 Millionen Dollar abschliessen. Dies entspricht einem Gewinn von 11 Cent pro Aktie. Im Vergleichsquartal 2001 musste die Firma aus Cupertino in Kalifornien noch einen herben Verlust von 195 Millionen Dollar bzw. 58 Cent pro Aktie vermelden. Die Umsätze in Q1 2002 beliefen sich auf 1,38 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr gleichkommt. Im Gewinn bereits abgerechnet sind Restrukturierungskosten in der Höhe von 24 Millionen Dollar sowie auf der Plusseite Einnahmen von 23 Millionen Dollar aus Kapitalbeteiligungen. Genaueres über die Restrukturierungsmassnahmen war von Apple nicht zu erfahren. Gut verkauften sich die Powerbooks (116 000 Stück) sowie der neue MP3-Player iPod (125 000 Stück). Noch nicht ausgezahlt hat sich das Apple-Store-Konzept: Die hauseigene Ladenkette mit mittlerweile 27 Verkaufsstellen trug zwar 48 Millionen Dollar zum Umsatz bei, verzeichnete aber einen Verlust von 8 Millionen Dollar. Die 4,4 Milliarden Dollar füllen aktuell die Kasse in Cupertino. Für das nächste Quartal rechnet Apple-CFO Fred Anderson mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden Dollar. Dazu beitragen sollen vor allem die Verkäufe des am 7. Januar vorgestellten neuen iMac mit Flachbildschirm.