Apple schnappt sich Kartendienst Embark
Apple hat das Unternehmen von Navigationssoftware Embark gekauft. Mit Embarks Apps zum öffentlichen Nahverkehr will der US-Konzern sein eigenes Kartensystems verbessern.
Apple hat den Anbieter von Navigationssoftware Embark erworben, wie Bloomberg berichtet. Mit der Übernahme des Kartendienstes, der kostenlose Apps mit Fahrplänen für den öffentlichen Nahverkehr entwickelt, wolle Apple sein eigenes Kartensystems verbessern.
Details zur Übernahme sind keine bekannt. Sprecherin von Apple Kristin Huguet kommentierte laut Bloomberg den Kauf von Embark mit der Bemerkung "Apple kauft ab und zu kleinere Technologie-Unternehmen. Wir besprechen unsere Absichten oder unsere Pläne in der Regel nicht mit der Öffentlichkeit."
Auf Einkaufstour
Letzten Monat hatte Apple bereits dem Kauf der Online Navigationsdienste HopStop.com und Locationary zugestimmt. Zu Beginn des Jahres erwarb Apple ausserdem das Startup Wifislam, das Indoor-Navigation ohne GPS-Empfang ermöglichen will.
Fehlstart im Herbst
Apple hatte letzten Herbst mit seinem eigenen Kartendienst für iPhone und iPad einen Fehlstart. Nutzer kritisierten unter anderem den Mangel an Details und die verzerrten 3D-Darstellungen. Konzernchef Tim Cook war gezwungen, sich bei den Kunden entschuldigen. Der für mobile Software zuständige Manager Scott Forstall nahm den Hut.
Der Funk von morgen, die KI-Pläne von heute und der Cyberangriff von gestern
Metanet verlagert Infrastruktur in Rechenzentren von Green
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
Betrüger nehmen Swissquote-Kundschaft ins Visier
UZH und Algorithmwatch untersuchen, was KI mit der Gesellschaft macht
Fast 50 Prozent der Schweizer Smartphone-User nutzen ein iPhone
Warum risikobasierte Governance der Schlüssel zur digitalen Souveränität ist
Büsi missachtet wiederholt internationales Recht
Tech-Konsortium steckt 12,5 Millionen US-Dollar in Open-Source-Sicherheit