Ascom-Aktionäre ziehen Antrag auf ausserordentliche Generalsversammlung zurück
Die Sterling Investment Group und die Swissfirst Bank haben ihren Antrag auf die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung von Ascom zurückgezogen. Dies hätten die beiden Unternehmen dem Verwaltungsrat der Ascom Holding AG schriftlich mitgeteilt. Der Verwaltungsrat verzichtet deshalb auf seine angekündigte öffentliche Stellungnahme zum Antrag. Im anfangs September eingegangenen Antrag hatten Sterling und Swissfirst die Einberufung bis spätestens 14. Oktober 2005 zur Beschliessung eines Aktienrückkaufprogramms gefordert. Der Verwaltungsrat sollte beauftragt und ermächtigt werden, eigene Aktien im Gesamtwert von maximal 288 Millionen Franken zurückzukaufen und zu vernichten. Mit der Ankündigung des Verwaltungsrates, der ordentlichen Generalversammlung 2006 die Rückführung freier Gesellschaftsmittel an die Aktionäre in der Grössenordnung von 180 Millionen Franken zu beantragen, scheinen die Antragsteller nun zufrieden zu sein.
Sterling und Swissfirst vertreten gemeinsam mehr als 10 Prozent der Aktien der Ascom Holding AG.
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