Auch Orange verklagt Swisscom
Orange reicht bei der Wettbewerbskommission eine Klage gegen das Handy-ADSL-Bündelangebot von Swisscom ein. Swisscom habe es abgelehnt, ein gleichwertiges Grosshandels-Handy-ADSL-Angebot zu machen, begründet Orange. Nachdem Swisscom als „Letzte-Meile-Monopolist“ ein Handy-ADSL-Angebot lancierte, bei dem die Kunden die Festnetz-Grundgebühr von 25,25 Franken nicht mehr zu bezahlen brauchen, habe Orange in Verhandlungen leider erfolglos versucht, Wiederverkaufskonditionen zu erhalten, die es Orange erlaubt hätten, ein gleiches Angebot zu machen. Orange fordert in seiner Klage, dass Swisscom „per sofort“ entsprechende Wiederverkaufskonditionen bieten müsse.
„Das Bündelangebot von Swisscom zeigt deutlich, wie der Marktdominator seine dominante Marktstellung missbraucht“, schreibt Orange in einer Pressemeldung. Wolle ein Mitbewerber ein vergleichbares Angebot auf den Markt bringen, müsse er dieses mit einem „ruinösen Betrag“ finanzieren. Damit meint Orange die Kosten für den Teilnehmeranschluss.
Anfang des Monats hatte bereits Sunrise angekündigt, gegen Swisscom wegen dieses Angebots bei der Wettbewerbskommission eine Klage einzureichen. „Das Angebot könnte ein kartellrechtliches Problem sein“, meinte auch Weko-Vizepräsident Patrik Ducrey in der Sonntagszeitung.
Die Letzte Meile ist zwar offiziell seit rund fünf Monaten geöffnet. Doch Swisscoms Preisvorstellungen auch für den entbündelten Telefonanschluss sorgen für ein ungünstiges Investitionsklima. Was die Taktiken der alternativen Telcos sind und wie Branchenkenner die Entwicklung der Entbündelung einschätzen, lesen Sie in der aktuellen Netzwoche 32.
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