Auch Ricardo.ch mit Abschlussgebühren

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Das grösste Schweizer Onlineauktionshaus Ricardo.ch möchte sich eine neue Einnahmequelle erschliessen und führt ab 26. Februar Abschlussgebühren auf erfolgreich beendete Versteigerungen ein. Laut Peter Oertlin, Managing Director von Ricardo.ch, soll die neue Gebühr nicht nur Mehreinnahmen bringen, sondern auch das Bewusstsein der Auktionsteilnehmer ändern und die Qualität des Angebots steigern: Ricardo.ch sei eine Businessplattform mit gewissen Ansprüchen. In vielen anderen Ländern der QXL/Ricardo-Gruppe werden bereits solche Gebürhen erhoben und machen bereits einen wichtigen Teil der Einnahmen aus. Für jede Transaktion auf Ricardo.ch, bei der der Mindestpreis von mindestens einem Bieter überschritten wird, muss der Anbieter künfigt vier Prozent des Endpreises für Objekte unter 1000 Franken und 2 Prozent für solche über 1000 Franken bezahlen. Auch Yahoo und Ebay haben im Januar neue Gebühren für ihre Onlineauktionen eingeführt oder die bestehenden erhöht. Auch dort wurde argumentiert, dass man so die Qualität des Angebots steigern und die Abhängigkeit von Werbeeinnahmen verringern wolle. Allerdings müssen bei den amerikanischen Auktionshäusern bereits bei der Eintragung Zahlungen geleistet werden, was bei Ricardo.ch weiterhin nicht der Fall ist. Bei Yahoo sind in der Folge die Neueintragungen beträchtlich zurückgegangen.