Auch Swiss Online muss über die Bücher

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Wie viele andere Internet Service Provider und Portalbetreiber muss auch Swiss Online über die Bücher. Pressesprecherin Mina Dello Buono bestätigte eine Meldung von TV3, wonach alle Geschäftsfelder und Projekte auf ihre Rentabilität beziehungsweise ihr Kosten-Nutzen-Verhältinis überprüft würden. Es sei zwar wahrscheinlich, dass es zu einem Stellenabbau bei Swiss Online komme, dieser soll aber vor allem durch Rotationen innerhalb der Cablecom-Gruppe aufgefangen werden. Welche Projekte abgesezt werden sollen, stehe noch nicht fest. Auch wenn man sich von der Idee des rein werbefinanzierten Portals verabschiedet habe, würden derzeit neue Werbeformen diskutiert, sagte Dello Buono. Die Profitabilität einfach über die Erhöhung der Access-Gebühren zu erreichen, sei hingegen kein realistischer Weg.Vielmehr müssten neue Einnahmequellen durch Zusatzdienstleistungen erschlossen werden. Swiss Online müsse zudem vermehrt Synergien innerhalb der Cablecom-Gruppe nutzen. Gerade hier liegen allenfalls auch Chancen, neue Einnahmequellen zu erschliessen, zum Beispiel durch die Einführung gebührenpflichtiger Inhalte und Services im Breitbandbereich.